Greifvogel trägt weinendes Kind fort
© SKD

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf der TEFAF Maastricht 2019

Die TEFAF Maastricht präsentiert 23 Highlights aus dem Bestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in einer Sonderausstellung. Die Kunstwerke kommen aus den Paraderäumen des Dresdner Residenzschlosses und aus dem Semperbau, der die Gemäldegalerie Alte Meister und die Skulpturensammlung bis 1800 beherbergt. Die Ausstellung findet in der Sektion TEFAF Paper auf der TEFAF Maastricht 2019 statt.

  • Laufzeit 16.03.2019—24.03.2019

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Die Präsentation der Leihgaben bildet den Auftakt sowohl zur Eröffnung der Paraderäume im September 2019 als auch zur Wiedereröffnung des Semperbaus im Dezember 2019 und bietet Messebesuchern die seltene Gelegenheit, Werke wie „Die Entführung des Ganymed“, 1635, von Rembrandt van Rijn (1606 1669) zu sehen, bevor diese in Dresden dauerhaft gezeigt werden. TEFAF Maastricht, eine der renommiertesten und weltweit führenden Messen für Bildende Kunst und Antiquitäten, findet vom 16. bis 24. März 2019 im MECC (Maastricht Exhibition and Congress Centre) im niederländischen Maastricht statt.

 

Greifvogel trägt weinendes Kind fort
© SKD
Rembrandt, Ganymed in den Fängen des Adlers, 1635 Gemäldegalerie Alte Meister

Eröffnung der Paraderäume im Residenzschloss Dresden

Mit der Eröffnung der Paraderäume im September 2019 kommt ein umfangreiches Restaurierungs- und Sanierungsprojekt im Dresdner Residenzschloss zum Abschluss. 1997 beschloss die sächsische Landesregierung, die im Krieg völlig zerstörten Paraderäume eine Raumfolge, die von August dem Starken vor 300 Jahren im September 1719 eröffnet und im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war wiedererstehen zu lassen. Außergewöhnlich schöne und kostbare Textil-, Porzellan- und Möbelstücke aus der Rüstkammer, der Porzellansammlung und dem Kunstgewerbemuseum veranschaulichen den historischen Glanz des sächsischen Hofes in den wiederhergestellten Paraderäumen.

Ansicht eines prunkvollen Raumes
© mic-viS.de, Studio für Visualisierung Berlin / SIB D1
Visualisierung des Audienzgemachs im Residenzschloss Dresden

Semperbau

Auch der Semperbau wird nach mehrjährigen Umbau- und Sanierungsarbeiten im Dezember 2019 wiedereröffnet. In ihm befinden sich weltberühmte Gemälde und bedeutende Skulpturen, die künftig in einem neuen Ambiente zu sehen sind, das den einzigartigen Status und die Bedeutung ihrer Künstler unterstreicht. Das Raumgestaltungskonzept folgt dem Ansatz der Gemäldehängung nach geographischer Herkunft und künstlerischer Schule und wird die in der jeweiligen Epoche wichtigen Themen betonen. Zudem sollen die gegenseitigen Einflüsse von Malerei und Bildhauerei deutlich gemacht und die Bedeutung der antiken Bildhauerei für die Renaissance- und Barockmalerei veranschaulicht werden.

Der Semperbau spiegelt sich in einem Brunnen
© SKD, Foto: Jürgen Lösel
Semperbau am Zwinger

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Höhepunkte

Besondere Höhepunkte der 23 auf der TEFAF Maastricht ausgestellten Objekte sind die 1697 entstandene Krone August des Starken (aus der Rüstkammer), Kurfürst von Sachsen und König von Polen; ein seltener Satz von fünf Meissner Vasen von Johann Joachim Kändler (aus der Porzellansammlung), vier von ihnen zeigen die vier Elemente und eine Mittelvase das Wappen sowie das Porträt Ludwigs XV.; das außergewöhnliche Gemälde "Die Entführung des Ganymed", 1635, von Rembrandt van Rijn (1606 - 1669) (aus der Gemäldegalerie); sowie eine exquisite Skulptur mit dem Titel "Apollo und Daphne", nach Bernini, um 1700 (aus der Skulpturensammlung).

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Ansicht eines prunkvollen Raumes

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gelber Kasten mit vier Füßen

Grünes Gewölbe

im Residenzschloss

Saal voller Spiegel und Juwelen
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